29.08.2022 - 5 Sanierung- Modernisierung-Umnutzung und Erweite...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Haberer vom Architekturbüro Hoffmann & Haberer stellt das Projekt per PowerPoint Präsentation vor. Er hebt als Besonderheit des Brandschutzes die Wassernebelanlage im Dach hervor. Die geplante Fertigstellung liegt zwischen 12/2023 und 06/2024. Die Kosten belaufen sich auf ca. 3,4 Mio. Euro.

 

Herr Skotnik fragt, ob die Feuchtschäden an der Fassade alte oder neue Schäden sind. Besteht die Gefahr der Beschädigung am alten Fundament durch den Anbau? Weiterhin erfragt Herr Skotnik die Bauweise des Anbaus und warum die Parkplätze nicht öffentlich genutzt werden sollen bzw. die Rampe nicht gespiegelt errichtet wird.

Herr Haberer informiert, dass aktuell in Prüfung ist, woher die Schäden stammen.

Es werden für das Fundament Bohrungen durchgeführt. Der Anbau wird in massiver Bauweise mit einer Plattenfassade (Faserzementplatten – nicht brennbar) gebaut. Die Rampe kann bautechnisch nicht anders errichtet werden. Durch die Rampe erfolgt eine Verengung der Fahrbahn. Auch die Kapazität ist nicht für die Öffentlichkeit ausreichend.

Herr Müller ergänzt, dass der Parkplatz während Veranstaltungen nicht öffentlich genutzt werden soll und dies durch Beschilderungen geregelt wird.

 

Herr Süssig erfragt die Beheizung und sieht auch den Parkplatz, wenn nicht öffentlich, als großes Problem. Auch fragt er an, wo der Vereinssport untergebracht werden soll.

Herr Müller informiert, dass das Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen wird. Aerobic- und Gymnastikkurse sind weiterhin möglich. Mit dem Kanu-Verein wurde bereits gesprochen und Möglichkeiten in der Turnhalle der Berufsschule angeboten. Die Turnhalle der Berufsschule wird allerdings 2023 auch saniert.

 

Herr Skotnik möchte wissen, ob das Flachdach begrünt wird oder ggf. eine Solaranlage installiert wird.

Herr Haberer führt an, dass nur eine Photovoltaikanlage statt Solar möglich wäre, dies aber aufgrund der Kosten nicht geplant ist. Auch muss dann die Statik dafür ausgelegt sein.

 

Herr Haberkost fragt, ob die Baukosten haltbar sind.

Herr Haberer informiert, dass die Planung aktuell die Kosten so vorsieht, er aber nicht weiß, wie die Kosten sich zukünftig entwickeln.

 

Herr Kelm fragt, wann das letzte Los ausgeschrieben wird.

Herr Haberer informiert, dass die Ausschreibung in Abschnitten mit mehreren Losen

erfolgt.

 

Herr Skotnik eröffnet nun die Diskussion zur vorgestellten Planung und lehnt aufgrund der aktuellen Krisen in Deutschland Luxusobjekte ab. Auch wird die Halle weiterhin für den Breitensport benötigt.

 

Herr Süssig meint, dass den Leuten Kultur in Malchin geboten werden muss und Malchin attraktiv gemacht werden muss.

 

Herr Soldwisch findet die Umgestaltung gut, da bisher für Veranstaltungen das Kulturhaus genutzt wurde, aber der Stadt nicht gehört und nicht mehr zur Verfügung steht.

 

Herr Müller führt an, dass durch die Sanierung kein Luxusobjekt entsteht. Das Gebäude weist erhebliche Schäden auf und muss sowieso saniert werden. Man sollte die Chance gleich nutzten, um auch in schlechten Zeiten Vorreiter zu sein und zu investieren. Die Baukosten sind bei 3,4 Mio. Euro gedeckelt.

 

Frau Bremer führt an, dass durch die Sanierung Firmen wieder Aufträge erhalten. Auch muss ein angemessener Rahmen für die Übergabe der Abiturzeugnisse u. ä. gegeben sein. Das Kulturhaus ist ebenfalls sanierungsbedürftig.

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Beschlussvorschlag:

Das gemeindliche Einvernehmen zur Sanierung-Moderniesierung-Umnutzung der Lindenturnhalle in Veranstaltungshalle in Malchin, Flur 33, Flurstück 16-1+16-2+18-36+18-37+18-38+18-39 wird erteilt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen:

4

 

 

Nein-Stimmen:

1

 

 

Enthaltungen:

0

 

Online-Version dieser Seite: https://malchin.sitzung-mv.de/public/to020?TOLFDNR=22919&selfaction=print