12.12.2019 - 13 Beratungen zu einem kommunalen Klimaschutzprogr...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Voß erläutert die Beschlussvorlage.

 

Herr Henneberg ist der Auffassung, dass eine Bewertung und Erfassung aller Maßnahmen und Projekte seit 2008 ein zu großer Aufwand für die Verwaltung ist und beantragt die Streichung dieser Passage unter 2. Abs. 1 des Beschlussvorschlages.

 

Herr Wilke äußert sein Unverständnis darüber, dass von den Initiatoren zur Verhängung des Klimanotstandes in Neukalen niemand anwesend ist. So kann man nicht miteinander ins Gespräch kommen. Nach seiner Meinung bringt diese Initiative Neukalen nach außen nur in Misskredit. Stattdessen wurden in der Peenestadt Neukalen in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und zur CO2-Einsparung umgesetzt (z.B. Bau von PV-Anlagen, Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, Schaffung von Renaturierungs- und Stilllegungsflächen, Anlegung von Blühwiesen und Ausgleichspflanzungen). Für den Bau von Windrädern hat sich die Stadtvertretung nicht eingesetzt, weil das von der Bevölkerung abgelehnt wurde.

 

Herr Voß informiert, dass im Jahre 2017 nach Auskunft der E.DIS in Neukalen durch PV-Anlagen ca. 400.000 kWh Strom mehr erzeugt wurde, wie die Haushalte verbraucht haben.  

 

Nach Abschluss der Diskussion verliest Herr Voß den geänderten Beschlussvorschlag:

 

1. Die Stadtvertretung lehnt inhaltlich die Verhängung des Klimanotstandes ab.

 

2. Die Stadtvertretung beauftragt die Fachausschüsse zusammen mit der Verwaltung zur

    Aufstellung eines Nachhaltigkeitskonzeptes. In diesem sollen alle zukünftigen

    Maßnahmen im Planungszeitraum bis 2024 erfasst werden.   

 

Die Einwohnerinnen und Einwohner können in die Beratungen der Fachausschüsse mit einbezogen werden.

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Beschluss:

1. Die Stadtvertretung lehnt inhaltlich die Verhängung des Klimanotstandes ab.

 

2. Die Stadtvertretung beauftragt die Fachausschüsse zusammen mit der Verwaltung zur

    Aufstellung eines Nachhaltigkeitskonzeptes. In diesem sollen alle zukünftigen

    Maßnahmen im Planungszeitraum bis 2024 erfasst werden.   

 

Die Einwohnerinnen und Einwohner können in die Beratungen der Fachausschüsse mit einbezogen werden.

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen:

11

 

 

Nein-Stimmen:

0

 

 

Enthaltungen:

0