11.11.2019 - 13 Anzeige eines verfahrensfreien Bauvorhabens gem...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

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Information:

Der Bauausschuss der Stadt Malchin nimmt die Bauanzeige zur Errichtung eine Terrassenüberdachung in der Flur 1 Gemarkung Gorschendorf auf dem Flurstück39/3 gemäß 61 L-BauO MV zur Kenntnis. Es wird darauf hingewiesen, dass der Bauherr oder die von ihm Beauftragten am Bau Beteiligten die öffentlich rechtlichen Bestimmungen, insbesondere die materiellen Vorschriften der Landesbauordnung sowie die Privatrechte Dritter zu beachten haben.

 

 

Die Information wird zur Kenntnis genommen.

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Herr Müller gibt folgende Informationen:

      Zunächst verteilt er einen Gestaltungsvorschlag für den behindertengerechten Ausbau der Marktsanierung. Dieser Vorschlag wird unter Dokumente als Anlage den Sitzungsunterlagen beigefügt. Er erläutert die angedachte Sanierung u.a. soll die Weihnachtsbaumhülse mit einem Durchmesser von 45 cm erneuert werden. Es sollen vier Fahnenmaste aufgestellt werden, die Info-Tafeln sollen verschwinden und durch eine Litfaßsäule ersetzt werden. Die Bäume vor der Sparkasse sollen aus den Kübeln direkt in das Erdreich gepflanzt werden.

Die Rathaustreppe erhält einen behindertengerechten Zugang. Des Weiteren soll das Wegekreuz und der Parkplatz behindertengerecht ausgebaut werden.

Die verbleibenden Flächen müssen im Nachhinein aus Eigenmitteln der Stadt, ohne Förderung finanziert werden.

Die auf dem Marktplatz befindlichen Poller werden ersetzt. Gestalterisch sollen diese denen vor dem Steintor befindlichen Poller gleichen.

Die Granitpflasterung wird gebunden verlegt.

Die einzubauenden Granitborde am Parkplatz sollen als optische Trennung dienen.

Nach der Sanierung wird die Parkfläche nicht mehr für schwere Fahrzeuge, z.B. von großen Fahrgeschäften nutzbar sein. Derartige Fahrzeuge werden dann wieder den neu gestalteten Parkplatz an der Karl-Dressel-Straße / Achterstraße anfahren.

 

 

 

Her Skotnik fragt an, was mit den aufzunehmenden Granitplatten vor der Rathaustreppe geschieht.

Herr Müller erklärt, dass sie im Bauhof eingelagert werden.

 

 

Die in den Dokumenten abgelegte gestalterische Vorplanung wurde rege diskutiert und dient als weitere Anregung zur behindertengerechten Marktplatzgestaltung in Malchin.

 

 

      Peenebadüberdachung

Der Außendienstmitarbeiter der Firma, bei der wir um eine Kostenschätzung angefragt haben, hat uns bis zum September diesen Jahres erklärt, dass seine Firma in der Lage ist, eine Längsöffnung der Überdachung bei einer Spannweite von 28 m zu bauen. Der Geschäftsführer und der technische Leiter haben um einen persönlichen Termin gebeten und uns mitgeteilt, dass aus statischen Gründen eine Längsöffnung nur bis 25 m Spannweite realisierbar ist. Bei größeren Spannweiten ist nur eine Giebel- und Seitenöffnung machbar.

Dies ist eine andere Lösung wie ursprünglich besprochen und zur Förderung beantragt. Der Geschäftsführer des Anbieters ist bereit, diese Lösung in der Stadtvertretung vorzustellen.

 

 

Herr Skotnik spricht sich gegen eine Überdachung des Peenebades aus und spricht die kommenden Investitionen wie z.B. den Umzug und die Neuschaffung eines Bibliotheksgebäudes an.

 

 

Herr Soldwisch würde es begrüßen, wenn mit der Lösung eines überdachten Freibades der Zuschuss der Stadt reduziert werden könnte. Herr Müller geht davon aus, dass das Peenebad auch mit einer Überdachung ein Zuschussbetrieb bleiben wird, die Zuschüsse aber durch eine Verlängerung der Nutzungszeit und mehr Besucher reduziert werden können.

 

 

      Her Müller bekräftigt, dass der FM-Geber auch bei dieser Variante zu seinem bewilligten Zuschuss steht.

 

 

Um 18:55 Uhr verlässt Herr Bengelsdorf die Sitzung.

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