31.01.2017 - 4 Bibliothek - Arbeitsbericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Di., 31.01.2017
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Informationsvorlage
- Federführend:
- Bürgeramt
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Dr. Dinse erläutert den Anwesenden die Informationsvorlage 2017/MC/981.
Die Bibliothek wird von den Nutzern noch gut angenommen. Das Nutzerverhalten ändert sich aber merklich, Sachbücher werden kaum noch ausgeliehen. Belletristik, Hörbücher und Videos werden stärker genutzt. Der Bestand wurde und wird dementsprechend angepasst.
Durch den Wegfall von geförderten 1 €-Stellen, die lange Krankheit einer Auszubildenden und der Übernahme des Schulsekretariats der Grundschule durch eine Mitarbeiterin der Bibo, mussten die Öffnungszeiten reduziert werden. Kooperationsbeziehungen mit den Kitas in den Gemeinden konnten wegen der geänderten Personalsituation nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Arbeit, insbesondere mit den Grundschulklassen aus Malchin, läuft aber noch sehr gut. Der Ferienleseclub ist nach wie vor ein erfolgreiches Projekt der Bibo.
Viele Aktionen sind aber nur mit Unterstützung des Bibliotheksvereins möglich, der z.B. die Abschlussveranstaltung des Ferienleseclub´ s finanziert. Ein großes Problem stellt der um 1000,- € reduzierte Medienetat der Stadt dar. Wenn es nicht gelingt diese Lücke zu schließen, wird es nicht möglich sein, die Zuschüsse des Kultusministeriums abzurufen. Im vergangenen Jahr ist es durch eine private Spende und durch die Hilfe des Vereins gelungen zusätzliche Mittel zu akquirieren und damit die Co-Finanzierung für die Landesförderung abzusichern.
Der Medienbestand wird zunehmend auch durch private Bücherspenden aufgefrischt.
Die Stadt muss sich aber für die Zukunft die Frage beantworten, ob sie weiter eine aktuelle Bibliothek behalten möchte, oder ob sie sich schleichend in Richtung einer Bücherstube entwickelt.
Herr Teggatz bedankte sich für das Engagement und unterstrich die Wichtigkeit des Ehrenamtes für den Bestand der Bibo.
Frau Rißer betonte, dass die Kürzungen in der Bibo noch sehr moderat ausgefallen sind. Die Bibo ist wichtig für die Stadt und soll erhalten bleiben.
