19.03.2013 - 4 Versorgung mit Krippen-, Kindergarten- und Hort...

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Wortprotokoll

Durch Frau Schmidt und Herrn Feldmann wird ein kurzer Überblick über die aktuelle Situation gegeben. Die Einrichtungen haben im Vorfeld der Beratung ihre aktuelle Belegung angegeben. Alle Einrichtungen sind gut ausgelastet. Bei kurzfristigen Neuanmeldungen kann in der Stadt Malchin derzeit die Aufnahme in die Einrichtung nicht garantiert werden. Freie Plätze, die laut Statistik vorhanden sind, sind für den Durchlauf von der Krippe in den KITA-Bereich reserviert.

Anliegen der Zusammenkunft soll es sein, den Bedarf in der Zukunft abzuschätzen, insbesondere auch im Hinblick auf die Krippenplatzgarantie, Rechtsanspruch ab 01.08.2013.

Aus Sicht der anwesenden Träger gibt es keinen besonders erhöhten Bedarf an Plätzen. Grundsätzlich können alle Ansprüche befriedigt werden. Ausnahme sind kurzfristige Anmeldungen die z.B. durch Zuzüge entstehen können.

In Bezug auf Krippenplätze existiert in der mittelfristigen Planung eine leichte Unterdeckung von ca. 6 Plätzen. Das wird aber durch den Umbau der AWO-Einrichtung ausgeglichen. Der Umbau kann allerdings nicht wie geplant in 2013 beginnen, da die Finanzierung noch nicht abgesichert ist.

Auf die Frage nach der Qualität der Betreuung gaben alle Träger an, dass nur qualifiziertes Personal eingestellt ist. Einschränkend muss aber gesagt werden, dass bis auf die Leitung fast alle in Teilzeit arbeiten. Die Belastung des Personals ist groß. Die Gruppengröße sinkt nicht, im Gegensatz zu den Verlautbarungen des Sozialministeriums. Die räumlichen Gegebenheiten und die Anmeldesituation lassen keine kleineren Einheiten zu, auch wenn die abgesenkten Betreuungsschlüssel das vermuten lassen.

Arbeitsgelegenheiten durch das Jobcenter existieren schon seit längerem nicht mehr und Zuweisungen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes sind noch nicht erfolgt.

 

Die Zusammenarbeit der Kitas mit der Grundschule Malchin läuft gut. Es besteht fast zu allen Einrichtungen eine Kooperationsvereinbarung in der die Anforderungen für Kindergartenkinder an die Einschulung abgestimmt werden. Der Schulleiter, Herr Erdmann, hat alle KITAS persönlich besucht und erste Kontakte mit zukünftigen Schulkindern aufgenommen.

Der Schulleiter weist auf die Probleme der Inklusion hin. Durch das gemeinsame Lernen von leistungsstarken und -schwachen Schülern ist ein erhöhter Förderbedarf notwendig, was dazu führt, dass die Schule trotz dreizügigem Ausbau an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.

 

Auf die Frage des Ausschussvorsitzenden nach Wünschen der Träger an die Stadt wurden folgende Wünsche geäußert:

  • Eindämmung der Verbrennung von Gartenabfällen im März und Oktober. Die starke Rauchbelästigung verhindert den Aufenthalt der Kinder im Freien
  • Wunsch der AWO nach finanzieller Unterstützung für den KITA-Umbau
  • Wunsch der Benjaminschule auf finanzielle Unterstützung bei der Heizungssanierung der Sporthalle.