22.06.2022 - 6 Anfragen der Stadtvertreter/in

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Wortprotokoll

Herr Teggatz findet die Aussage der Tourismuskoordinatorin, Frau Groh, in einem Artikel des Nordkuriers sehr befremdlich. Darin wurde sie als neue Geschäftsführerin der Blau-Weißen Flotte interviewt. Er wundert sich, da sie gleichzeitig auch noch Tourismuskoordinatorin ist. Ihre Aussage, dass Malchin und der Hafen noch bekannter gemacht werden müssten, erstaunt Herrn Teggatz, da sie diese Punkte seit 6 Jahren hätte umsetzen können. Sie hatte die Möglichkeit, Koesters Eck touristisch auf ein höheres Level zu heben und für die Schifffahrt lohnenswerter zu machen. Diese Verbindung ist augenscheinlich nicht zu Stande gekommen – heißt, sie kapituliert vor ihren eigenen Aufgaben. Nun legt sie die Hoffnung auf den Citymanager, der künftig an der touristischen Entwicklung der Stadt Malchin arbeiten soll.

Aufgrund dieser gemachten Aussage, bittet Herr Teggatz zu überlegen, ob die Stelle nach 2023 weiter durch Malchin finanziert werden sollte.

 

 

Herr Süssig spricht das Problem mit der neuen Grundsteuer an. Viele ältere Bürger sind nicht in der Lage, die Erklärung im Portal Elster abzugeben und baten ihn bereits um Hilfe. Er fragt, ob sich die Stadt dafür einsetzen kann, damit ältere Bürger Hilfe erhalten.

 Herr Müller teilt mit, dass dies nicht Aufgabe der Stadt ist.

Frau Dr. Mahnke erklärt, dass lt. Steuerberatungsgesetz Hilfeleistung über Steuerberater und unentgeltlich helfende Angehörige eingeholt werden kann. Bei Eigentümergesellschaften darf die jeweilige Verwaltung beauftragt werden. Sie rät, dass Hilfesuchende den Steuerberater aufsuchen.

 

 

Frau Gillert fragt nach dem Stand Fußgängerüberweg zu Koesters Eck. Sie kritisiert, dass der Bauhof bei Mäharbeiten in Scharpzow sämtliche, im Herbst gepflanzten Bäumchen abgemäht hat.

Herr Müller teilt mit, dass im nächsten Bauausschuss allgemein die Diskussion zur Beschilderung im Stadtgebiet angedacht ist. Die Änderungsvorschläge sollen diskutiert, gesammelt und dann als ein kompakter Antrag an das Straßenbauamt bzw. den Landkreis gegeben werden.

Das Abmähen der im Dorf gepflanzten Bäume lässt Herr Müller prüfen.

 

 

Herr Teggatz fragt, ob es für die Fertigstellung des Spielplatzes H.-Heine-Straße einen Zeitplan gibt.

Herr Müller teilt mit, dass der Spielplatz in ca. 3 Wochen freigegeben werden kann. Beim Bolzplatz werden die Arbeiten länger dauern.

Auch Herr Müller hat sich über den NK-Artikel über Frau Groh geärgert. Er hebt die gute Zusammenarbeit mit RUN hervor und meint, dass touristisch einiges erreicht wurde (z.B. Fahrgastschifffahrt). Die Delegation ihrer Aufgaben auf den Citymanager, sind seitens der Stadt nicht geplant, dafür aber ein klärendes Gespräch mit Frau Groh.

 

 

Herr Neumann wurde mehrfach von älteren Bürgern zum Thema Rad fahrende Jugendliche auf Gehwegen angesprochen und um Hilfe gebeten. Er fragt, was die Stadt unternehmen kann, damit das oft rücksichtslose Fahren auf Gehwegen unterbleibt.

Herr Müller kann die Ordnungsamtsmitarbeiterin und die Polizei zum Thema sensibilisieren, hat aber keine Lösung für das Problem und wenig Hoffnung auf Besserung.

Frau Dr. Mahnke gibt auch der Stadtvertretung eine Teilschuld, da das Radwegekonzept nicht umgesetzt wurde, aber das Rad fahren auf den Straßen, bei dem Verkehrsaufkommen mittlerweile gefährlich ist.

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