09.11.2021 - 4 Jugendarbeit - Diskussion über Zukunft in Malchin

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Wortprotokoll

Herr Teggatz bat die Ausschussmitglieder ihre Gedanken, Vorschläge, Ideen u. s. w.

darzulegen, wie die Jugendarbeit in Zukunft in Malchin erfolgen kann und soll.

 

Herr Lehmann fragte allgemein nach, in wie weit der Ausschuss über eingehende Anträge unterrichtet werden kann.

Er bemängelte, dass es keinen Jugendklub und keinen Streetworker  mehr in der Stadt gibt,

teilte aber gleichzeitig mit, dass sich der Förderverein der Grundschule neu aufstellen

und seine Arbeit erweitern will. Sein Vorschlag ist, dass engagierte Personen in den

Ausschuss eingeladen werden sollen, welche mit Kinder- und Jugendarbeit zu tun haben,

z. B. vom Jugendamt des Landkreises, Frau Franziska Tanck, die für die Jugendhilfeplanung

zuständig ist.

 

 

 

Herr Jahrmärker äußerte sich positiv über das Treffen von Schülern und Schülerinnen mit dem Bürgermeister und ist gespannt auf die Auswertung der eingegangenen E-Mails von den Schülern und Schülerinnen, dann zählte er einige Beispiele auf der Habenseite auf:

- die Schulsozialarbeit (läuft erfolgreich und ist sehr wichtig)

- die Arbeit im Steintor (Kinder- und Jugendtreff)

- die Kulturschule

- das Europart-Treffen, mit Kinder und Jugendlichen aus den Partnerstädten

Weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation werden wie folgt geschildert:

Es fehlt auf jeden Fall der Streetworker, der die Jugendlichen an ihren Treffpunkten aufsucht. Durch das Cafe „Auszeit“ und den Musikkeller, wurde in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet.

Der Kinder- und Jugendtreff am Steintor wird von Schülern bis zur 6. Klasse aufgesucht, dieser ersetzt aber nicht den aufgegebenen Jugendklub.

Die Kinder und Jugendlichen sollten angehört werden, ob sie an einem erneuten Jugendklub interessiert sind, hierzu könnte man einen Kinder- und Jugendbeirat ins Leben rufen, der dann auch ein Rederecht im Ausschuss erhalten könnte.

 

Herr Giese könnte sich vorstellen, den Kinder- und Jugendtreff an die Grundschule zu verlagern, da sich der Förderverein der Grundschule in einer Umbruchphase befindet. Er will

sich künftig um die Interessen aller Kinder und Jugendlichen in der Stadt kümmern.

Der Schwerpunkt bei der Jugendarbeit liegt aber auch hier eindeutig beim Streetworker.

 

Frau Rißer teilte nochmals mit, dass bestimmte Bedingungen an eine geförderte Stelle für einen Streetworker geknüpft sind, z.B. eine entsprechende Qualifizierung und Entlohnung.

 

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass

  • die Ausschussmitglieder sich für die Einrichtung einer Streetworkerstelle für die    Stadt Malchin ausgesprochen haben und die Verwaltung alles erdenklich Mögliche zur Errichtung einer solchen Stelle unternehmen solle,
  • ein Kinder- und Jugendbeirat ins Leben gerufen werden soll. Hierzu wird die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss einen Aufruf starten, indem die Inhalte der Arbeit vorgegeben werden und an alle Schulen sowie Vereine, in denen Kinder und Jugendarbeit von 8 bis 18 Jahre geleistet wird, verteilen.

 

 

18.50 Uhr – Herr Giese verlässt die Sitzung.