02.11.2020 - 5 Sanierung Freibad "Peenebad", Zustimmung Förder...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Müller bedankt sich bei den Stadtvertretern für das Erscheinen zur Sondersitzung.

Notwendig wurde diese, weil der Fördermittelgeber einen aktuellen Stadtvertreterbeschluss als Bedingung für die Umsetzung der Maßnahme gefordert hat und in den bisherigen Beschlüssen Positionen wie z.B. Errichtung eines Funktionsgebäudes nicht enthalten waren.

 

 

Herr Skotnik kritisiert die Zusatzbeheizung über eine Gasbrennwerttherme, da er den erhöhten CO2-Ausstoß für nicht zeitgemäß hält. Er fragt, was unter „besondere Anlässe“ zu verstehen ist.

 

 

Herr Kelm wird dieser technischen Lösung nicht zustimmen, weil er das Projekt ohne Vorstellung, ohne Erklärung und Planungszeichnungen nicht versteht.

 

 

Herr Müller teilt mit, dass das Hauptargument für besondere Anlässe das Schulschwimmen darstellt. Des Weiteren kann in einem eher durchwachsenen Sommer nachgeheizt werden.

Die Gastherme stößt dank hocheffizienter Technik wenig CO aus und wird nur bei Bedarf benötigt.

 

 

Frau Bremer fragt, ob es eine Grobkostenschätzung für die einzelnen Bereiche gibt.

 Herr Müller bejaht.

 

 

Herr Dr. Liebscher meint, dass die Bevölkerung schon lange eine Lösung für die Wassererwärmung erwartet und so nicht mehr in die Nachbarstadt abwandern wird.

 

 

Herr Kullick fragt an, was unter dem „Funktionsgebäude“ zu verstehen ist.

Herr Müller erklärt, dass sich die Badegäste bei schlechtem Wetter dorthin zurückziehen können, um sich sportlich zu betätigen oder aber aufzuwärmen.

 

 

Herr Teggatz teilt mit, dass er von Anfang an Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft zur Badewassererwärmung war, dort viele Varianten diskutiert und Vor-Ort besucht worden sind, ehe man sich für die damalige Variante entschieden hat. Er freut sich, dass jetzt durch die Fördermittel eine viel hochwertigere Anlage für einen Eigenanteil in Höhe von 73 T€ entstehen wird. Das Peenebad gewinnt an Attraktivität und der wichtige Schulschwimmunterricht ist abgesichert.

 

 

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Beschluss:

Die Beschlüsse 2015/MC/733 und 2019/MC/071 werden aufgehoben.

 

Dem Antrag auf Gewährung einer Zuwendung in Höhe von 659.520,00 € (Netto) durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung wird die Zustimmung erteilt. Der Eigenanteil in Höhe von 73.280 € ist im Haushalt eingestellt.

 

Folgende Maßnahmen sollen bei Gewährung der Zuwendung umgesetzt werden:

  1. Badewassererwärmung mittels solarer Anlagen und Gasbrennwerttherme
  2. Abdeckung des Badewassers
  3. Errichtung eines Funktionsgebäudes
  4. Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Funktionsgebäude 

 

Die verbindlichen Festlegungen aus dem beschlossenen Haushaltssicherungskonzept vom 08.03.2017 behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen:

15

 

 

Nein-Stimmen:

2

 

 

Enthaltungen:

1

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://malchin.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=2162&TOLFDNR=19944&selfaction=print