09.12.2020 - 7 Information zum Planungsstand Regionale Schule ...

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Wortprotokoll

Herr Haker, Geschäftsführer des Architekturbüros Baukonzept stellt kurz sein Unternehmen vor. Er teilt mit, dass mit Baukonzept bereits mehrere Schulen wie z.B. Penzlin und Garz saniert worden sind.

Herr Schünemann präsentiert den derzeitigen Arbeitsstand. Bei einer 90 %-igen Erfüllung der Forderungen des BBL kommt es zur Kostenschätzung in Höhe von 4.952.962,07 Euro Brutto. Bei einem Neubau liegt die Kostenschätzung bei 15.078.841,05 Euro Brutto. Bei einer 100 %-igen Umsetzung der SBL-Forderungen entstehen Kosten von ca. 6,5 Mio Euro Netto bzw. 7,7 Mio. Euro Brutto.

 

 

Herr Teggatz teilt mit, dass nach seinen Informationen für einen sanierten Schulraum inkl. Elektrik, Heizung und Schallschutz mit ca. 40 T€ gerechnet werden muss. Fachräume sind entsprechend teurer. Da auch Schüler mit Hörbeeinträchtigung unterrichtet werden sollen, ist ein Schallschutz zwingend notwendig. Für Herrn Teggatz ist die Kostenrechnung nicht nachvollziehbar.

Herr Haker teilt mit, dass in allen Räumen Schallschutzdecken geplant sind. Allerdings ist ein Bodenleitsystem mit Farbabstufung und Leitschienen für motorische Einschränkungen laut SBL nur in Flur- und Sanitärbereichen enthalten.

 

 

Da die Drehleiter eintrifft, wird die Sitzung teilweise unterbrochen.

 

 

Herr Süssig kritisiert die geplante Sanierung, da die Raumgrößen beibehalten werden und nicht mehr den heutigen Vorgaben bezüglich des Abstandes entsprechen.

 

Herr Haker informiert, dass die Sanierung ein erster Schritt ist, um mit den Fördermitteln Verbesserungsmaßnahmen zu erzielen. Ein weiterer Schritt wäre dann das vorhandene Schulgebäude um einen Anbau zu ergänzen.

Herr Schünemann erklärt dass ein Neu- oder Anbau innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens nicht möglich ist.

 

Herr Kelm rät die Chance zu nutzen, um mit dem Umbau eine Verbesserung zu erzielen.

 

Herr Müller erinnert, dass die Firma Baukonzept mit Leistungsphase 1 und 2 sowie einer Variantenuntersuchung so wie vorgestellt, beauftragt wurde. Damit sind die Ausführungen zu den einzelnen Varianten korrekt dargestellt.

Herr Banek und Herr Müller informieren, dass sie sich schnellstmöglich um einen Gesprächstermin mit dem zuständigen Minister, Herrn Pegel, bemühen um auszuloten, ob der Förderantrag geändert oder angepasst werden kann. Das kann u.U. bedeuten, dass der jetzige Förderantrag zurückgezogen und ein neuer Förderantrag gestellt werden muss. Die Chance auf eine 90 %-ige Förderung für zum Beispiel einen Schulneubau ist aber relativ gering.

 

Herr Jahrmärker kann die geplante Bestandssanierung nicht nachvollziehen und spricht sich für einen Neubau aus