03.09.2019 - 5 Information zum Stand Überdachung Peenebad

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Wortprotokoll

Bürgermeister Müller informiert über den aktuellen Stand des Verfahrens. Für die Überdachung des Peenebades gibt es eine Förderzusage aus Bundesmitteln in Höhe von 850.000,- €. Diese Summe wird für die Errichtung der Überdachung nicht ausreichen. Nach erneuter Kostenschätzung belaufen sich die Kosten nunmehr auf 1,45 Mio €.

Die Finanzierungslücke von ca. 500.000,- € soll durch weitere Förderanträge beim Landkreis und durch das Land aus Sportstättenförderung geschlossen werden. Entsprechende Anträge wurden durch den Bürgermeister bereits gestellt.

Über die Höhe der laufenden jährlichen Unterhaltungskosten für die Überdachung, können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Es wird aber in jedem Fall eine Glasreinigung notwendig sein.

Die Höhe der Personalkosten wird sich nach Einschätzung des Bürgermeisters nicht verändern.

 

Herr Jahrmärker erklärt, dass aufgrund der hohen Kosten überlegt werden sollte, das ganze Projekt zu stoppen. Mit dem jetzigen Eigenanteil von ca. 145,- T€ hätte das erste Projekt einer Thermosolarheizung komplett umgesetzt werden können. Damals war der Eigenanteil von ca. 80,- T€ nicht durch die Stadt finanzierbar. Wir sind nach wie vor in der Haushaltskonsolidierung und können plötzlich doppelt so hohe Eigenanteile bereitstellen, wie zu Beginn der Diskussion um die Badewassererwärmung.

 

Herr Teggatz fragt, ob wir uns einen solchen Eigenanteil leisten können ohne dabei die Finanzierung anderer freiwilliger Ausgaben zu beschneiden.

 

Herr Müller erklärt, dass der hohe Eigenanteil durch die zu erwartenden höheren Besucherzahlen aufgefangen werde.

Ohne die Förderzusagen aus Landkreis und Land M-V ist das Projekt aber nicht zu halten.

Am Montag wird noch einmal ein Vertreter der Fa. abrisud Deutschland im Rathaus sein, um weitere Details zu besprechen. Eventuell wird es einen Besichtigungstermin bei einem Referenzprojekt geben.

 

Die letzte Entscheidung zu Durchführung des Projektes wird die Stadtvertretung mit der Haushaltsplanung treffen. Projekte in dieser Größenordnung sind in jedem Fall auszuschreiben. In diesem Rahmen ist es durchaus möglich, dass sich die Kosten noch einmal verringern.