02.09.2019 - 6 Information zum Stand Überdachung Peenebad
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Mo., 02.09.2019
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Müller erläutert den Stand zur Überdachung des Peenebad’s. Die Stadt Malchin hat derzeit eine Förderzusage bei beantragten Kosten von 880 T€ von 90 % (792 TE) aus dem Bundesprogramm für sportliche Anlagen vorliegen. Die Kostenschätzung beruht auf den Angaben eines Anbieters, die Netto ausgewiesen waren und das Erstellen von Fundamenten nicht beinhaltet. Derzeit liegen die Kosten bei 1,4 Mio Euro.
Die Stadt hat weitere Anträge auf Förderung gestellt, so aus dem kreislichen Investitionsfond, der am 10.09.2019 im Kreisausschuss entschieden wird. Des Weiteren wurde ein Antrag im Rahmen der Sportstättenförderung in Höhe von 300 T€ beim Sozialministerium gestellt.
Am 30. Juli war die Leitung des Hauses in Berlin und hat das Projekt vorgestellt. Bis 16. Oktober müssen noch Unterlagen zur Förderung aus dem Bundesprogramm eingereicht werden. Die Summen sind auf fünf Jahresscheiben benannt. Das bedeutet Vorfinanzierung durch die Stadt Malchin.
Wenn alle Förderzusagen vorliegen, erfolgt das Ausschreibungsverfahren. Die Firma, mit der die Kostenschätzung erarbeitet wurde, hat keine Referenzobjekte in Deutschland. Voraussetzung für die Durchsetzung der Maßnahme ist ein erforderlicher Beschluss zum Haushalt der Stadt Malchin 2020.
Derzeit wird vom Finanzamt geprüft, ob die Stadt vorsteuerabzugsberechtigt fürs Schwimmbad ist.
Herr Skotnik hinterfragt, ob in der Gesamtfinanzierung auch die Zinsen für die Vorfinanzierung durch die Stadt berücksichtigt wurden.
Herr Müller erklärt, dass die Kosten mit 1,5 % in den Gesamtkosten kalkuliert sind.
Herr Kelm gibt zu, dass die technische Lösung sehr aufwendig ist. Des Weiteren müssen die Kosten und die Bauzeit Berücksichtigung finden. Er plädiert für eine stabile Konstruktion (Stahlbau). Er kennt auch ein deutsches Unternehmen, welches diese Konstruktionen für Schwimmbäder errichtet hat. Zur Bauzeit empfiehlt er, die Fundamente im Herbst zu errichten und in Abhängigkeit der Witterung die Fertigstellung bis zum 30.05. des Folgejahres vorzunehmen.
Herr Skotnik stellt den Antrag, Herrn Kelm in die Erarbeitung der Expertise zur Ausschreibung mit einzubeziehen.
Herr Banek gibt bekannt, dass die Ausschreibung von einem Planungsbüro erarbeitet wird.
