17.05.2018 - 4 Erweiterung Hort

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Wortprotokoll

Herr Kahlert informiert über die aktuelle Situation.

 

Der ASB sollte laut des Termins vom 01.03.2018 bis Mitte April ein Konzept für die Horterweiterung unter Einbeziehung des Jugendclubs im Bürgerhaus einreichen. Die baulichen Anforderungen an den Jugendclub wurden durch die Gemeinde geprüft und könnten bis zum neuen Schuljahr umgesetzt werden.

Da vom ASB bis Ende April kein Antrag auf Erweiterung der Betriebsgenehmigung eingereicht wurde, hat Herr Engel vom Jugendamt des Landkreises MSE für den 03.05.2018 zu einer Beratung mit Gemeinde und ASB eingeladen. Der ASB ist aber zur Beratung nicht erschienen, weil die Einladung dort nicht ankam. In der Beratung hat Herr Engel in Anbetracht der aktuellen Situation (beide Hortnerinnen des ASB haben zum 15.05.2018 gekündigt) verschiedene Optionen für den Hort angesprochen.

 

  1. ASB auffordern sich zur weiteren Betreibung des Hortes zu erklären. Kann neues Personal bereitgestellt werden? Betreuung der Ganztageskinder ab 15.00 Uhr in der KITA? Hortnutzung im Jugendclub?

 

  1. Trägerwechsel durch Kündigung der Räumlichkeiten durch die Gemeinde.
    Diese Option beinhaltet viele Risiken. Es muss geprüft werden, ob es überhaupt Interessenten gibt. Die Kündigungsfristen sind zu beachten. Die Unruhe in der Elternschaft und bei den Erziehern fördert nicht unbedingt die ruhige und kontinuierliche Betreuung der Kinder.

 

  1. Die Gemeinde übernimmt die Trägerschaft für den Hort. Diese Option könnte als Übergangslösung notwendig werden, wenn es zu einer Kündigung des ASB kommt.

 

Wenn die Kinderzahl im Hort auf die angekündigten Anmeldungen ansteigt und der ASB bzw. andere Träger nicht bereit sind den Jugendclub mit zu nutzen muss geprüft werden, in wie weit der Essenraum an der Schule mit in den Hort einbezogen werden kann. Damit ist ein wirtschaftlicheres Arbeiten für den Träger möglich. Auch die Nutzung der Klassenräume für die Hausaufgabenerledigung und der Sporthalle als Schlechtwettervariante sind möglich.

 

Am 16.05.2018 fand ein Gespräch mit dem ASB (Milling, Kasten, Schober) dem Jugendamt (Pragst) und der Gemeinde (Kahlert, Militzer, Schmidt, Feldmann) statt.

Der ASB erklärte, dass durch die Kündigungen eine außergewöhnliche Situation entstanden ist. Der Hort wird mit Personal des ASB bis 15.00 Uhr an der Schule aufrecht erhalten. Die dann noch verbleibenden Kinder (5 – 6) werden danach mit in die KITA genommen und dort weiterbetreut. Der ASB ist auf der Suche nach neuem Personal. Die Suche gestaltet sich aber sehr schwierig.

Die Vertreter der Gemeinde kritisierten den ASB wegen der fehlenden Information zu entstandenen Situation. Aus der Beratung vom 03.03.2018 hat sich der ASB bereit erklärt bis Mitte April ein entsprechendes Erweiterungskonzept vorzulegen. Das ist nicht erfolgt. Erst nach Einladung durch Herrn Feldmann kam es zum Gesprächstermin.

 

Wie soll es weiter gehen?

Frau Milling erklärte, dass der ASB den Hort definitiv nicht im Jugendclub erweitern wird. Das ist arbeitsorganisatorisch schwer umsetzbar und wird insbesondere von den Erzieherinnen abgelehnt. Eine Erweiterung kann nur an der Schule erfolgen, wenn der Bedarf da ist.

Der ASB wurde auf die Möglichkeiten der Erweiterung an der Schule laut Abstimmung mit dem Jugendamt hingewiesen. Die Vertreter der Gemeinde forderten eine definitive Aussage des ASB wie die Absicherung des Hortes für das neue Schuljahr erfolgen soll. Ein entsprechendes Konzept wird der ASB bis zum 15.06.2018 vorlegen. Am 20.06.2018 wird es dazu ein Gespräch mit dem Jugendamt geben.

 

Die Ausschussmitglieder nahmen die Informationen zur Kenntnis. Die Arbeitsweise des ASB ist nicht zufriedenstellend. Sollte der ASB die Terminstellung nicht einhalten fordert und empfiehlt der Ausschuss den Vertrag mit dem ASB zu kündigen.