26.10.2017 - 5 Informationen zum Stand Trinkwassergebühre...

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Wortprotokoll

Frau Tertel gibt Erläuterungen zur geplanten Trinkwassererhöhung.

Durch die Schließung der Firma Immergut und die Verdopplung des Wasserentnahmeentgeltes Anfang 2016 von 0,05 auf 0,10 €/m³ ist eine Erhöhung im Trinkwasserbereich nicht zu vermeiden.

Die Kalkulationsperiode (2015-2017) wurde mit einem Defizit von 127 T€ abgeschlossen. Dieses Defizit ist in den nächsten drei Jahren auszugleichen. Auf die Erhöhung des Wasserentnahmeentgeltes durch das Land, konnte in dieser Kalkulationsperiode nicht reagiert werden. Um künftig schneller reagieren zu können, wird die Kalkulationsperiode auf zwei Jahre verkürzt.

 

Für Trinkwasser wird ab 2018 eine Gebühr von 1,92 €/m³ (Brutto) erhoben (zuz. 1,58 €/m³). Das führt zu einer Mehrbelastung für einen Zweipersonenhaushalt von ca. 20 Euro/Jahr.

Die Abwassergebühr kann in den nächsten zwei Jahren um 0,03 € auf 2,59 €/m³ gesenkt werden. Die Niederschlagswassergebühr wird um 0,07 € auf 0,54 €/m² angehoben.

 

 

 

Herr Adolphi fragt nach der Höhe der Trinkwasserverluste.

 

 Frau Tertel gibt an, dass es weniger als 10 % sind.

 

 

Herr Reinhardt fragt, wo der WZV nach der Erhöhung im Vergleich zu anderen Verbänden in MV liegt.

 

Frau Tertel informiert, dass der WZV im Bereich Schmutzwasser im mittleren Bereich liegt. Beim Trinkwasser wird der Verband nicht mehr zu den Günstigeren gehören.

Da die Grundgebühren der einzelnen Verbände aber sehr unterschiedlich sind, kann sie keine genaueren Angaben machen, bietet aber an, 2018 eine Gegenüberstellung zu anderen Versorgungsunternehmen in MV nachzureichen.

Des Weiteren lädt Frau Tertel alle Stadtvertreter 2018 zu einem Besuch im Rahmen des Tages der offenen Tür des WZV nach Stavenhagen ein.

 

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