28.02.2017 - 4 Denkmalpflegerisches Ziel Dröbel Seedor...

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Wortprotokoll

Herr Reinholz informierte von der Beratung am 24.02.2017 mit Herrn Dr. Herold vom Straßenbauamt Neustrelitz: das SBA kann sich eine Beteiligung am Weg nach Seedorf vorstellen. Die 10 % EM-Bereitstellung der Gemeinde beim Ausbau des Weges soll durch das SBA getragen werden und ein Geldbetrag für die Unterhaltung des Weges von 5 Jahren wird an die Gemeinde ausgezahlt.

Herr Prof. Pulkenat stellte die Denkmalpflegerische Zielstellung für den Abschnitt des Weges Dröbel–Seedorf vor.

Der ursprüngliche Alleencharakter (Kastanien) muss erhalten bleiben.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist keine Wasservorflut vorhanden, deshalb wurde ein Graben in Planung mit aufgenommen. Der Grabenausbau soll hinter den Baumbestand erfolgen. Problem sind die unterschiedlichen Straßenbreiten. Teilweise nur 2,00 bis 2,50 m breit. Für den ländlichen Wegebau wird 3,50 m Ausbaubreite gefordert. Für einen Radweg ist Breite von 2,00 m ideal. 

Variante wassergebundene Decke: das Beste für die Allee aus denkmalpflegerischer Sicht. Dagegen spricht sehr großer kostenintensiver Unterhaltungsaufwand. Eine Förderung wäre fragwürdig, das SBA zieht sich bei Förderung ganz zurück.

Variante Asphaltierung: für Bäume und Wegeaufbau sehr ungünstig. Baumwurzeln würden Decke anheben. Durch die Asphaltierung keine Wegbegrenzung und durch die Belastung hat die Straße kein Halt.

Variante Betonspurbahn: durch unterschiedliche Breite variierend Gewährleistung sehr fragwürdig. Planungsbüro übernimmt keine Gewährleistung.

Die Gemeindevertretung sprach sich einstimmig für die Variante der Betonspurbahn auf der Gesamtläge des Weges mit den Abmaßen 90-70-90 aus. Nur diese Variante soll das Planungsbüro weiter verfolgen und in der Denkmalpflegerischen Zielstellung einfügen. (bezogen auf den Wegeschnitt innerhalb des Geschmückten Landgutes)