11.09.2017 - 6 Vorstellung der Firma MES Solar

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Wortprotokoll

Herr Hinrichs stellt seine Firma vor, die vorrangig Photovoltaik auf Dachanlagen und seit 2015 diese auf Freiflächen wie z.B. Kiestagebauen, Kompensationsflächen etc. errichtet hat.

Das Architektenbüro Pulkenat wurde von MES beauftragt, die Planung zum B-Plan „Mühlenfeld“ der Stadt Malchin und die Änderung des B-Planes „Strauchwerder“ zu erarbeiten.

Durch die Firma wurde die Fläche am Strauchwerder käuflich erworben. Die Altlasten, wie 120 m³ Baumischabfälle und 10 Tonnen Asbest, wurden bereits beräumt. Auch der Müll in der Lagerhalle wurde beseitigt. Die aufstehende Lagerhalle wird saniert und ist zur Vermietung angedacht. Anträge diesbezüglich liegen bereits vor. Es ist geplant, eine Photovoltaikanlage mit 300 kW auf dem Dach und eine Freiflächenanlage mit 750 kW zu installieren. Die erforderlichen Baugenehmigungen für beide Flächen sind beantragt. Die Investitionssumme wird ca. 3 Mio. Euro umfassen.

Die Firma hat in der Region schon zahlreiche Photovoltaikanlagen auf Freiflächen errichtet wie z.B. in Neukalen die ehemalige Ziegelei und auf dem Kiestagebau in Gielow.

 

 

Herr Soldwisch hinterfragt, warum der Antragsteller in beiden Anträgen jeweils eine andere Gesellschaft ist. Herr Hinrichs erklärt, dass ab einem Investitionsumfang ab 1 Mio. Euro jeweils eine Extragesellschaft gegründet wird.

 

 

Herr Jahrmärker hinterfragt den Ankauf des Geländes des RAW.

 

 Hier erklärt Herr Hinrichs, dass seine Firma für die Altlastenbeurteilung der Stadt               Malchin 20 000 Euro für das Gutachten bezahlt hat. Es gilt zu prüfen, ob es möglich               ist, auf verbleibenden Freiflächen eine Photovoltaikanlage zu errichten. Die Freifläche               am Mühlenfeld beinhaltet die Reifenentsorgung sowie die Erstellung des B-Plans der               Stadt Malchin Mühlenfeld. Die Flächen sind auf 20 Jahre pachtfrei, da die               entsprechenden Zahlungen an die Stadt schon erfolgt sind. Allein die Entsorgung der               Altreifen beträgt 120 – 140 T€, bei einer geschätzten Lagermasse von 1 200 Tonnen.               Des Weiteren beträgt die B-Planänderung 20 T€, so dass sich die Gesamtkosten im               Rahmen von ca. 160 T€ bewegen.

 

 

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