22.03.2016 - 4 Brunnen der Lebensfreude

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Wortprotokoll

Herr Feldmann und Herr Müller erläutern die Planung des Architekten Herrn Rother.

Die Kubatur des Platzes zwischen Kino und Kirche wird nicht verändert. Der Brunnen wird im Rondell aufgestellt. Er muss nach Rücksprache mit den Denkmalbehörden wieder als Brunnen aufgebaut werden. Die Figurengruppe soll auf einem etwas erhöhten Podest stehen. Das Wasserbecken wird in den Boden eingelassen. Eine etwa 15 cm hohe nach unten führende Stufe dient als Begrenzung und auch als Sitzgelegenheit für Kinder. Das Rondell soll mit einer etwa 1 m hohen Hecke eingefasst werden. An die Rundung angepasste Bänke in einem ähnlichen Stil wie bereits vor der Kirche vorhanden, sollen zum Verweilen einladen.

Der gesamte Platz soll durch Bäume in Fortsetzung zur Bepflanzung an der Kirche eingefasst werden. Die Baumreihe entlang des Kinos soll mit einer Hecke unterpflanzt werden.

Die Erschließung des Brunnens mit Strom und Wasser wird von der Schweriner Straße erfolgen. Die Technik (Pumpen, Filter, Steuerung) für den Brunnen ist im mittleren Preissegment angesiedelt.

Die Kosten für den Brunnen mit Errichtung des Sockels, des Wasserauffangbeckens, der Brunnentechnik und der Platzgestaltung belaufen sich auf rund 200.000,- €. Darin eingeschlossen ist auch die Instandsetzung der Wasserführung und eine Grundreinigung der Figurengruppe. Unsicherheit besteht noch in Bezug auf die Reinigung der Figurengruppe. Die Denkmalbehörde hat dort ein sehr aufwändiges und kostenintensives Verfahren gefordert. Hier wird noch nach Alternativen gesucht. Sollte die Denkmalbehörde das nicht genehmigen, muss die Figurengruppe aus Kostengründen ohne eine Reinigung aufgestellt werden.

 

Die Ausschussmitglieder erkundigen sich nach einer möglichen weiteren Bebauung. Der Bürgermeister erklärt, dass dies nicht ausgeschlossen ist. Der Platz kann mit einer Quartierbebauung belegt werden, ohne dass der Brunnen wieder demontiert werden muss.

 

Herr Jahrmärker spricht noch einmal das gesamte Verfahren an. Er erklärt sich nicht damit einverstanden, dass der Brunnen ohne einen Stadtvertreterbeschluss aufgestellt wird. Es gibt zwar einen Grundsatzbeschluss der SV. Da war aber noch nichts von den jetzt in Rede stehenden Aufwendungen bekannt. Er schlägt vor, dass die Planung durch die Rahmenplanerin oder den Architekten noch einmal in der nächsten SV vorgestellt und danach per Beschluss genehmigt wird. Diesem Vorschlag folgte der Ausschuss.

 

Herr Jahrmärker macht weiterhin auf das Denkmalpflegekonzept, dass 2010 beschlossen wurde aufmerksam. Nach diesem Konzept wurde eine Priorität für die Sanierung von Denkmalen beschlossen. In dieser Priorität steht der Brunnen der Lebensfreude an sechster Stelle. Wenn der Brunnen nun mit Vorrang behandelt werden soll, muss auch das Denkmalkonzept fortgeschrieben werden einschließlich Begründung warum nicht nach der Priorität verfahren wurde.

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