17.03.2016 - 5 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Herr Balsam bemängelt den Zustand der Schlossstraße und möchte wissen, was die Stadt plant, um Abhilfe zu schaffen.

Herr Müller sagt eine schriftliche Antwort zu.

 

 

Herr Drawer informiert, dass sämtliche Straßen Remplins in einem sehr schlechten Zustand und kaum mehr befahrbar sind.

 

Herr Trebbin schlägt vor, dass die Verwaltung dass Asphaltieren der Schlossstraße und der Wege prüfen lässt.

Herr Müller erklärt, dass ein Ausbau der Straßen und Wege nicht kurzfristig umsetzbar ist.

 

Herr Taeger schlägt vor, dass der Stadtbauhof alle vier Wochen die Straßen und Wege hobelt und ggf. auffüllt.

 

 

Herr Senke erklärt, dass der Ausbau des Katersteigs und der Wiesenstraße schon vor Jahren im Gespräch war. Dazu wurde ein Kostenangebot erstellt, dass die Anwohner aufgrund der Höhe (ca. 75 % werden auf Eigentümer umgelegt) ablehnten.

 

 

Herr Drawer gibt den Hinweis, dass der Wiesenweg an beiden Seiten sehr ausgespült ist.

 

Herr Müller sagt eine schriftliche Antwort zu. Zur nächsten Sitzung wird die Kostenschätzung für den Ausbau der Schlossstraße und des Katersteigs vorgelegt.

 

 

Herr Taeger meint, dass kurzfristig gehandelt werden muss. Die Löcher sind aufzufüllen und alle vier Wochen sollten die Straßen und Wege gehobelt werden. Er schlägt vor, die erhöhten Kosten auf die Anwohner umzulegen.

 

 

Herr Walter hat eine Anfrage zum Taubenhaus. Er fragt nach dem Eigentümer, berichtet von heruntergefallenen Ziegeln und bittet dringend um Sicherung des Gebäudes oder um Sperrung des Weges.

 

 

Frau Fuhrmann ist enttäuscht, dass der Wunsch der Rempliner, die ruinösen Gebäude an der B 104 zu erneuern, im Konzept nicht berücksichtigt wurde.

Herr Müller erklärt, dass der Maßnahmenkatalog nur die öffentlichen Maßnahmen enthält. Den Eigentümern der Gebäude entlang er B 104 kann die Verwaltung lediglich aktuelle Fördermöglichkeiten aufzeigen und bei der Beantragung von Fördermitteln untersützen.

 

 

Herr Drawe fragt nach dem Eigentümer der Mühle. Das Gebäude stellt eine Gefahrenquelle dar und muss gesichert werden.

Herr Müller erklärt, dass die Mühle nicht der Stadt gehört. Er lässt den Sachverhalt prüfen und wird eine Information dazu geben.

 

 

Frau Thieme fragt, nach dem Verbleib der Infotafeln vom Platz vor dem Schloss.

Herr Trebbin erklärt, dass Herr Habermann in der Vergangenheit Schilder abgebaut, aufgewertet und auch wieder aufgebaut hat.

Herr Müller vermutet, dass der Eigentümer der Fläche das Abbauen der Schilder veranlasst hat.

 

 

Herr Walter informiert über den sehr schlechten Zustand des Pferdestalles hinter der Feuerwehr. Ein Großteil des Dachstuhls ist eingebrochen. Er meint, dass Gebäude muss dringend abgerissen werden.

 

 

Frau Tschörner bemängelt, dass die Bürger bei der Erstellung des Dorfentwicklungskonzeptes nicht genügend mitwirken durften. Auch, dass die Ruinen an der B 104 im Maßnahmekatalog nicht berücksichtigt werden können, weil sie in privater Hand sind, wurde den Remplinern nicht gesagt. Dann hätten sie sich für andere Gebäude auf der Prioritätenliste entschieden. Sie hätte sich eine zweite und dritte Einwohnerversammlung und mehr Mitspracherecht gewünscht. Außerdem befürchtet sie, dass der neu geschaffene Wohnraum nicht bezahlbar ist.

 

 

Herr Taeger wehrt sich gegen diese Vorwürfe. Die OTV und der Bauausschuss haben ein gutes Konzept erstellt, dass es nun umzusetzen gilt. Das Schloss und das Gutshaus sollen saniert werden, um Ersatzwohnraum für die Bewohner der besagten Blocks in der Schlossstraße zu schaffen. Erst dann wird abgerissen.

 

 

Herr Müller informiert, dass Herr Busse, GF der WOGEMA beauftragt wurde, die Sanierung des Gutshauses vorzubereiten. Durch die Sanierung werden ca. 6 Wohnungen geschaffen. Es sind Gespräche mit den jetzigen Mietern der Blocks der Schlossstraße 2 – 5 zu führen, um sich deren Forderungen anzuhören und eine Einigung betreffs eines möglichen Umzuges zu erzielen.

Mit Vertretern der Benjamin-Schule, des Herzogs und einem Planer wurden erste Gespräche zur Gestaltung des Schulumfeldes geführt. Ein Ziel ist es, zu planen, dass auch im Schlossflügel Wohnraum geschaffen werden kann.

Herr Müller erklärt, dass es keine zusätzlichen Städtebaufördermittel zur Umsetzung des Konzeptes seitens des Bauministeriums geben wird. Alle Maßnahmen sind aus Mitteln der Städtebauförderung der Stadt Malchin abzudecken.